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III. Sozial-kommunikative Kompetenzen

Eine wichtige Zielsetzung bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen liegt darin, dass die Auszubildenden lernen, die Welt des Patienten zu verstehen und aus seiner Perspektive zu sehen. Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung sozialer Kompetenz soll sein, die Auszubildenden im Blick auf ihre Klientel und die Zusammenarbeit mit anderen Berufstätigen in ihrer Konflikt- und (Selbst-)Kritikfähigkeit zu stärken. Bei der kommunikativen Kompetenz geht es vorrangig darum, die Auszubildenden darin zu fördern, ihren eigenen Standpunkt zu artikulieren und argumentativ zu vertreten, Gedanken und Beobachtungen präzise mündlich und schriftlich wiederzugeben sowie Gespräche gezielt zu initiieren, zu leiten und zu beenden. (vgl. Oelke, U. & Menke, M., 2005: „Gemeinsame Pflegeausbildung“, Bern: Verlag Hans Huber, S.20).

Die Auszubildende...

  1. geht offen und freundlich auf den Patienten und deren Angehörige zu, ist wertschätzend, tolerant und pflegt einen höflichen Umgangston.
  2. fühlt sich in der Interaktion mit dem Patienten und deren Angehörigen in deren aktuelle Lebenssituation ein, kann deren Gefühle wahrnehmen und an sie rückmelden.
  3. wahrt in der Interaktion mit dem Patienten und deren Angehörigen die Balance zwischen professioneller Nähe und Distanz; nimmt die eigenen Gefühle wahr, differenziert diese von denen der anderen und kann sie rückmelden.
  4. kommuniziert pflegerelevante Informationen im multiprofessionellen Team1 vollständig und verständlich.
  5. vertritt die Interessen des Patienten und deren der Angehörigen im Rahmen der eigenen Kompetenzen eigeninitiativ im Multiprofessionellen Team.
  6. kann Gespräche planen, organisieren, durch gezielte Fragestellungen leiten und Ergebnisse schriftlich festhalten.
  7. nimmt konstruktive Kritik an und setzt neu erworbenes Wissen in praktische Handlungen um.

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1  Das multiprofessionelle Team kann bestehen aus Gesundheits- und Krankenpflegern und Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Medizinisch-Technischen Assistenten, Sozialarbeitern usw.