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14.07.2014

Schüler-Informationstag hinter den Kulissen der GRN-Klinik Weinheim

Schülerinnen und Schüler informierten sich am 14. Juli über Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen
Praxisanleiterin Monika Polzius (GRN-Klinik Weinheim) erklärt einer jungen Besucherin am Schülertag die Lage der menschlichen Organe. (Foto: GRN)

Praxisanleiterin Monika Polzius (GRN-Klinik Weinheim) erklärt einer jungen Besucherin am Schülertag die Lage der menschlichen Organe. (Foto: GRN)

„Krankenpflege ist der schönste Beruf der Welt!“ Mit diesem Satz begrüßte Michael Laudenklos, Gesundheits- und Krankenpfleger (abgekürzt: GuK) für Anästhesie- und Intensivpflege, Schülerinnen und Schüler, die am 14. Juli 2014 zu seinem Turbo-Erste-Hilfe-Workshop gekommen waren. Die GRN-Klinik Weinheim hatte junge Menschen eingeladen, sich unter dem Motto „Hinter den Kulissen der Klinik – deine Zukunft im Gesundheitswesen“ über verschiedene Pflegeberufe zu informieren. Neben lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie Herzdruckmassage und Beatmung lernten die Besucherinnen und Besucher unter anderem, wie ein Arm eingegipst oder eine komplizierte Wunde versorgt wird und wie man sich die Hände korrekt desinfiziert – und hatten Gelegenheit, vieles auch mal selbst auszuprobieren. Darüber hinaus standen Pflegeexperten, Auszubildende und ein Student der Klinik für Auskünfte zu unterschiedlichen Ausbildungswegen zur Verfügung, von der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe über die klassische dreijährige GuK-Ausbildung bis hin zum Bachelor-Studium in der Pflege. Eine Vertreterin der Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG), mit der die GRN-Kliniken kooperieren, stand ebenfalls Rede und Antwort, so dass das Informationsbedürfnis der jungen Gäste sowohl zur Theorie als auch zur Praxis der Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildung befriedigt wurde.

„Immer mehr Menschen werden immer älter“, erklärte Marie-Luise Schmitz, Pflegedienstleiterin der GRN-Klinik Weinheim anlässlich des Schüler-Infotags „… soweit die gute Nachricht. Die weniger gute: Nicht alle bleiben dabei gesund und fit. Das bedeutet: Wir brauchen gut ausgebildete Pflegefachpersonen in ausreichender Zahl, um pflegebedürftige Menschen auch in Zukunft professionell versorgen und betreuen zu können.“ Auf der anderen Seite genießt die Krankenpflege bei vielen jungen Menschen nicht das höchste Ansehen – kaufmännische und technische Berufe versprechen mehr Prestige und bessere Verdienstmöglichkeiten. Doch diese Ansicht muss zumindest in Teilen revidiert werden, wie am Weinheimer Schüler-Infotag deutlich wurde: So eröffnen ein Pflegestudium während oder nach der Ausbildung und Spezialisierungen in bestimmte Pflegefachrichtungen Karriereperspektiven, über die sich so mancher Zehntklässler vielleicht noch keine Gedanken gemacht hat. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit den dafür notwendigen flexiblen Arbeitszeiten, Teilzeitmodellen sowie ein Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder ist hier eine Selbstverständlichkeit. „Erstaunlich, was die alles machen“, lautete der Kommentar einer Besucherin, die soeben gelernt hatte, wie man ein Druckgeschwür – das heißt, eine durch langes Liegen entstandene, schwer heilende Wunde – fachgerecht versorgt. Dass Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger selbstständig einen Arm eingipsen und den Gips wieder entfernen können, war vorher auch nicht allen Gästen bewusst gewesen. Eine Schülerin des Bergstraßen-Gymnasiums in Hemsbach war besonders beeindruckt über ihre Begegnung mit GERT – einem Alterssimulationsanzug, der die Möglichkeit bietet, jüngeren Menschen die Einschränkungen des Alters erlebbar zu machen. In Kliniken wird er zu Ausbildungszwecken eingesetzt, um mehr Verständnis für ältere Patientinnen und Patienten zu wecken.

„Der Patient steht im Mittelpunkt“ betonte auch India Kreuzwieser, die als Re­präsentantin der KCI Medizinprodukte GmbH den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit Kai Gehron, Wundexperte und Stellvertretender Leiter einer Station der GRN-Klinik Weinheim, die moderne Wundversorgung erklärte. Damit brachte sie eine der wesentlichen Aussagen des Infotages auf den Punkt. Dass neben der Beschäftigung mit dem Menschen und medizinischen Inhalten auch die Auseinandersetzung mit moderner Technik und organisatorischen Abläufen spannende Inhalte des Pflegeberufs sind, ist allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schüler-Infotages bewusst geworden.

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Ansprechpartner

Andrea Senn-Lohr
Schulleiterin / Dipl.-Pflegepädagogin Telefon 06222 55-2800
andrea.senn-lohr@remove-this.bildungszentrum-gesundheit.de