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II. Methodische Kompetenzen

Um Pflege als Prozess planen, durchführen, evaluieren und in ihrer Qualität sichern zu können, bedarf es entsprechender methodischer Fähigkeiten. Das heißt, die Auszubildenden sollen lernen, Informationen einzuholen und zu verwerten, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen sowie Probleme zu bearbeiten. (vgl. Oelke, U. & Menke, M., 2005: „Gemeinsame Pflegeausbildung“, Bern: Verlag Hans Huber, S.20).

Die Auszubildende...

  1. kennt den eigenen Aufgabenbereich, kann im Rahmen der zugewiesenen Kompetenzen eigenverantwortlich Entscheidungen treffen und diese selbstkritisch reflektieren.
  2. holt selbständig aktuelles und wissenschaftlich fundiertes Wissen ein und argumentiert und vertritt auf dieser Grundlage das eigene pflegerische Handeln.
  3. nimmt die Biografie, Krankheitsgeschichte, aktuelle Lebenssituation und die aktuellen Bedürfnisse des Patienten im Rahmen der Informationssammlung vollständig auf.
  4. dokumentiert die wesentlichen Aspekte der erworbenen Informationen in der Pflegeanamnese präzise, sprachlich und fachsprachlich korrekt.
  5. erstellt auf der Grundlage der Pflegeanamnese eine vollständige und patientenorientierte Pflegeplanung.
  6. kontrolliert und dokumentiert regelmäßig Beobachtungen und Pflegeergebnisse und plant entsprechend weitere Pflegehandlungen.
  7. passt die geplanten Pflegehandlungen der aktuellen Lebenssituation des Patienten an und kommuniziert diese Anpassungen mit der für die Auszubildende zuständigen Bezugsperson im Pflegeteam.

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