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I. Fachliche Kompetenzen

Im Bereich der fachlichen Kompetenzen geht es um den Aufbau eines professionellen Selbstverständnisses, das auf folgender Grundannahme basiert:

Pflege zielt darauf ab, die Gesundheit des einzelnen Menschen zu erhalten und zu fördern und ihn unter Einbeziehung seines sozialen Umfeldes bei Krankheit, Behinderung sowie während des Sterbeprozesses zu unterstützen.

Die Auszubildenden lernen, traditionelle Strukturen der helfenden Beziehung kritisch zu hinterfragen, Pflegebedürftige in ihren sozialen Lebensbezügen zu sehen und dabei insbesondere ihre Ressourcen zu suchen und zu stärken.

Es werden pflegespezifische Handlungsfähigkeiten mit entsprechendem Kontextwissen vermittelt. Diese sind nicht nur pflegetechnischer Art, sondern schließen Beobachtungs-, Deutungs- sowie Beratungs- und Anleitungsfähigkeiten mit ein. (vgl. Oelke, U. & Menke, M., 2005: „Gemeinsame Pflegeausbildung“, Bern: Verlag Hans Huber, S.20)

Die Auszubildende...

  1. beobachtet den Patienten1 hinsichtlich körperlicher Aspekte, kann krankheitsrelevante Erscheinungen von physiologischen Begleitmerkmalen unterscheiden und handelt angemessen.
  2. kann das Verhalten des Patienten beobachten, es wertfrei beschreiben und ihm ein oder mehrere Bedeutungen aus dem Blickwinkel des Patienten in seiner Lebenssituation zumessen.
  3. leitet die pflegerelevanten Probleme des Patienten aus der/den medizinischen Diagnose/n des Arztes sowie der erhobenen Pflegeanamnese vollständig ab.
  4. erkennt und fördert die Ressourcen des Patienten und unterstützt und motiviert ihn, diese zielorientiert in die jeweilige Pflegesituation einzubringen.
  5. kann den Patienten und dessen Angehörige angemessen anleiten und beraten und kontrolliert das Anleite- bzw. Beratungsergebnis.
  6. kennt die rechtlichen Bestimmungen, klinikeigenen Pflegestandards und/oder stationseigenen Konzepte und berücksichtigt diese im Umgang mit dem Patienten.
  7. führt Pflegehandlungen sicher und unter Berücksichtigung persönlicher Gesunderhaltung durch und geht mit Material hygienisch und ökonomisch um.


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1  Diese und jede zukünftige Nennung von „Patient“ schließt sowohl die weibliche Form als auch die männliche Form ein.